Porträt von Stefano Bernardi
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So erstellst du ein großartiges Glossar für Übersetzungen in der Fertigungsindustrie: Best Practices

Inhalt

Für Fertigungsunternehmen sind Glossare ein mächtiges Tool, um Übersetzungskonsistenz über Produkthandbücher, Datenblätter und Marketingmaterialien hinweg sicherzustellen. Erfahre, wie du dein erstes Glossar erstellst und Best Practices anwendest, die Zeit sparen, Kosten senken und die Glaubwürdigkeit deiner Marke verbessern.

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Wenn du im Marketing der Fertigungsindustrie arbeitest, hast du bestimmt schon den Frust über inkonsistente Übersetzungen erlebt. Ein Vertriebspartner nennt dein Produkt „unit“, ein anderer sagt „module“ und in deinen französischen Handbüchern wird dasselbe Teil auf drei verschiedene Arten übersetzt. Obendrauf werden deine sorgfältig ausgearbeiteten Marketingbotschaften verwässert, wenn sie von Markt zu Markt wandern.

Das ist nicht nur nervig. Für Fertigungsunternehmen ist das sogar riskant. Unpräzise Begriffe in Produkthandbüchern können Kunden verwirren oder sogar Sicherheitsprobleme verursachen. Und im Marketing sorgt Inkonsistenz dafür, dass deine Marke auf hart umkämpften globalen Märkten weniger glaubwürdig wirkt.

Genau hier kommt ein Glossar ins Spiel.

Ein Glossar sieht vielleicht wie eine einfache Liste aus, aber für Hersteller ist es eines der mächtigsten Tools im Übersetzungsmanagement. Es sorgt für technische Präzision in der Dokumentation, schützt deine Markenstimme im Marketing und spart deinem Team unzählige Stunden für Korrekturen und Nacharbeit.

In diesem Artikel schauen wir uns an: 

  • warum Glossare für Fertigungsunternehmen mit ständigem Übersetzungsbedarf ein echter Game-Changer sind, 
  • wie du dein erstes Glossar erstellst und 
  • die Best Practices, die es zum Grundpfeiler deiner globalen Marketingstrategie machen.

Warum Glossare bei Übersetzungen von Dokumenten in der Fertigungsindustrie unverzichtbar sind

Hersteller stehen vor besonderen Herausforderungen, die Glossare besonders wertvoll machen:

  • Technische Genauigkeit: Produkthandbücher, Installationsanleitungen und Datenblätter setzen auf präzise Terminologie. Ein Glossar stellt sicher, dass dasselbe Teil oder dieselbe Funktion nie widersprüchlich beschrieben wird.
  • Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: In Branchen wie Automotive, Luft- und Raumfahrt, Medizinprodukte und Unterhaltungselektronik können Übersetzungsfehler zu Problemen bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften oder sogar zu Sicherheitsrisiken führen.
  • Konsistenz über alle Kanäle: Von Datenblättern bis zu Websites, von Katalogen bis zu Marketingkampagnen – die Terminologie muss an jedem Touchpoint abgestimmt sein, um Verwirrung zu vermeiden.
  • Globale Marken-Glaubwürdigkeit: Wenn Kunden in jedem Markt dieselben präzisen Begriffe sehen, schafft das Vertrauen und unterstreicht deine Expertise.
  • Zeit- und Kostenersparnis: Mit konsistenter Terminologie arbeiten Übersetzer schneller und die Review-Schleifen werden kürzer – so bleiben Projekte im Zeitplan und im Budget.

So erstellst du dein erstes Glossar

Aber wo fängst du an?

Einer der häufigsten Gründe, warum Übersetzungsmanager kein Glossar erstellen: „zu beschäftigt“ oder „keine Zeit.“ 

Und das stimmt auch. Viele Marketer, besonders in der Fertigungsindustrie, setzen auf Tools wie Redokun, um möglichst wenig Zeit für Übersetzungsprojekte aufzuwenden. Das Ziel ist, die Markteinführungszeit zu verkürzen und die Energie auf andere Marketing-Prioritäten zu richten. Wir verstehen das.

Aber hier die gute Nachricht: Du musst nicht über Nacht eine riesige Termdatenbank aufbauen. Du kannst klein anfangen und dich nur auf die Begriffe konzentrieren, die für deine Inhalte aus der Fertigungsindustrie am wichtigsten sind. So geht’s:

1. Finde deine wichtigsten Begriffe

Starte mit den 20–50 Begriffen, die für deine Produkt- und Marketinginhalte am wichtigsten sind:

  • Produktnamen und Teilenummern
  • Technische Funktionen und Spezifikationen
  • Sicherheitsrelevante Begriffe (Warnungen, Hinweise, Normen)
  • Marketing-Keywords/Slogans, die deine Markenpositionierung widerspiegeln

2. Entscheide, welche Infos du aufnehmen willst

Jeder Glossareintrag sollte Folgendes enthalten:

  • Quellbegriff (dein firmeninterner Standardbegriff auf Englisch)
  • Genehmigte Übersetzung (pro Zielsprache)
  • Notizen:
    • Definition oder Kontext (erkläre, was der Begriff bedeutet und wo er vorkommt – Handbuch, Datenblatt, Marketing-Broschüre)
    • Anwendungshinweise (Groß-/Kleinschreibung, Abkürzungen, Dos & Don’ts)

3. Beziehe verschiedene Stakeholder mit ein

Die Erstellung eines Glossars ist nicht nur Sache der Übersetzer. Wenn möglich, solltest du auch einbeziehen:

  • Engineering-/Produktteams (um technische Genauigkeit zu gewährleisten)
  • Marketingteams (um die Markenstimme und die Botschaft zu schützen)
  • Kundensupport (damit widergespiegelt wird, wie Nutzer wirklich über dein Produkt sprechen)

4. Nutze die richtigen Tools

Ein Spreadsheet reicht für dein erstes Glossar, aber für laufende Projekte solltest du ein Übersetzungsmanagement-System (TMS) nutzen, das Glossareinträge direkt in den Workflow integriert. So sehen Übersetzer die freigegebenen Begriffe in Echtzeit, während sie an deinen Handbüchern oder Marketingkampagnen arbeiten.

Best Practices für Glossare in der Fertigungsindustrie

Glossare bringen am meisten, wenn sie strategisch gemanagt werden. Hier sind die Methoden, denen die besten Marketer der Fertigungsindustrie folgen:

1. Erstelle dein Glossar, bevor Projekte starten

Warte nicht, bis du schon mitten in der Übersetzung eines 200-seitigen Produkthandbuchs steckst, um zu merken, dass du ein Glossar brauchst. Erstelle dein Glossar schon in der Projektplanungsphase. Du führst neue Produkte mit neuen Fachbegriffen ein? Füge sie im Voraus hinzu. So verhinderst du, dass sich Inkonsistenzen ausbreiten, und sparst dir teure Korrekturen später.

2. Konzentriere dich auf besonders wichtige Begriffe

Nicht jedes Wort muss ins Glossar. Setze Prioritäten bei Begriffen, die die Produktsicherheit, das Kundenverständnis oder die Glaubwürdigkeit der Marke betreffen.

3. Baue auf bereits geleisteter Arbeit auf

Wenn du schon ein Glossar für bestimmte Sprachenkombinationen erstellt hast, übertrage es auf andere. So kannst du übernommene Begriffe schnell übertragen und stärkere, umfassendere Glossare für alle Sprachen aufbauen.

4. Halte es immer aktuell

Deine Produktlinie entwickelt sich weiter – und dein Glossar sollte das auch. Betrachte es als ein lebendiges Dokument und aktualisiere es, wann immer neue Features, Teile oder Kampagnen hinzukommen. Füge zum Beispiel das Glossarmanagement in deine Aufgabenliste für die Produkteinführung ein, damit du bei größeren Updates immer daran denkst, neue Übersetzungen oder Überarbeitungen vorzunehmen.

5. Lege die Zuständigkeit fest

Bestimme einen Glossar-Verantwortlichen (oft ein Lokalisierungsmanager oder Übersetzungsprojektleiter), der neue Einträge freigibt und für regelmäßige Updates sorgt.

6. Mach es für alle wichtigen Partner zugänglich

Wenn deine Dokumente konsistente Übersetzungen nutzen, hilft das deinen Partnern automatisch, die richtigen Begriffe zu verwenden. Es ist aber auch sinnvoll, sicherzustellen, dass deine wichtigsten Vertriebspartner, Agenturen und lokalen Vertriebsteams Zugriff auf dasselbe Glossar haben. Je mehr Leute es nutzen, desto einheitlicher wird deine Marke weltweit wahrgenommen.

6. Baue auf bereits geleisteter Arbeit auf

Wenn du schon ein Glossar für bestimmte Sprachenkombinationen erstellt hast, übertrage es auf andere. So kannst du übernommene Begriffe schnell übertragen und stärkere, umfassendere Glossare für alle Sprachen aufbauen.

Fehler, die Marketer in der Fertigungsindustrie vermeiden sollten

  • Warten, bis die Produkteinführung kurz bevorsteht: Die Erstellung eines Glossars ist unter Zeitdruck viel schwieriger.
  • Irrelevante Begriffe aufnehmen: Glossare sollen für Klarheit sorgen und Übersetzer nicht mit unnötigem Kram überfordern.
  • Kontext oder Hinweise weglassen: Fachbegriffe ohne Erklärung können trotzdem zu Fehlern führen. Stelle sicher, dass Übersetzer (intern oder extern) die Hinweise einsehen können, damit klar ist, wann und wie diese Begriffe verwendet werden sollen.
  • Keine Abstimmung mit Vertriebspartnern: Wenn lokale Partner dein Glossar ignorieren, schleichen sich wieder Inkonsistenzen ein. Das Glossar ist ein Asset deines Unternehmens – du solltest es besitzen und seine Nutzung fördern.
Leitfaden zum Erstellen und Pflegen eines Glossars für Fertigungsübersetzungen.
Spickzettel: So erstellst und verwaltest du ein Glossar für Übersetzungen in der Fertigungsindustrie

Wie Redokun beim Glossarmanagement hilft

Ein Glossar zu erstellen und zu pflegen muss nicht noch mehr Stress in deinen ohnehin vollen Alltag bringen. Mit Redokun wird das Glossarmanagement Teil deines Übersetzungs-Workflows, statt eine zusätzliche Aufgabe oder eine verstreute Excel-Datei zu sein, die schwer zu versionieren ist.

So unterstützt dich Redokun dabei:

  • Zentralisiertes Glossar: Speichere alle wichtigen Begriffe an einem Ort und halte sie in allen Projekten konsistent.
  • Integriert mit KI-Übersetzung: Redokun nutzt dein Glossar, um KI-generierte Übersetzungsentwürfe zu steuern, damit du Projekte schnell starten kannst – ohne auf Genauigkeit oder Markenstimme zu verzichten.
  • Von Übersetzern erstellte Einträge: Manager können Übersetzern unter Einstellungen > Übersetzer im Bereich TM und Glossar Bearbeitungszugriff gewähren, damit sie Einträge direkt im Webeditor erstellen und bearbeiten können.
  • Einfache Updates: Manager und Übersetzer mit Bearbeitungszugriff können beim Arbeiten im Webeditor Begriffe hinzufügen. Neue Einträge werden dokumentübergreifend für das jeweilige Sprachpaar geteilt.
  • Kollaborationsfreundlich: Ermögliche Übersetzern mit Bearbeitungszugriff, zu deinem Glossar beizutragen. Sieh dir die Anleitung zum Glossarzugriff und zur Bearbeitung an.
  • Schnellere Markteinführungszeit: Durch weniger Hin und Her bei Korrekturen werden deine Produktdokumentation und Marketingkampagnen schneller veröffentlicht.

Es ist super einfach zu benutzen. Du musst nur drei Dinge eingeben: Ausgangsbegriff, genehmigte Übersetzung in der Zielsprache und Notizen. Wir haben das absichtlich so gestaltet, damit das Erstellen und Verwalten eines Glossars so einfach wie möglich ist.

Für Marketer in der Fertigungsindustrie heißt das: Du verbringst weniger Zeit mit Übersetzungsmanagement und kannst dich mehr auf Markenwachstum und Marktexpansion konzentrieren – und weißt dabei, dass deine Terminologie immer konsistent bleibt.

Fazit: Glossare schützen die Qualität deiner Übersetzungen

Für Marketer in der Fertigungsindustrie ist ein Glossar kein nettes Extra. Es ist ein unverzichtbares Tool. Es sorgt für technische Genauigkeit in der Dokumentation, schützt deine Markenstimme im Marketing und senkt Kosten und Zeitaufwand in jedem Übersetzungsprojekt.

Starte klein, plane früh und mache dein Glossar zu einem lebendigen Asset. Sogar ein Glossar mit nur 30 Begriffen kann die Übersetzungsqualität enorm verbessern und deine Marke schützen, wenn du in neue Märkte gehst.

In der Fertigungsindustrie zählt Präzision. Deine Fertigungsanlagen und Abläufe sind präzise geplant und umgesetzt. Deine Übersetzungsbemühungen sollten das auch sein. Ein Glossar sorgt dafür, dass diese Präzision in jeder Sprache, jedem Markt und an jedem Kundenkontaktpunkt erhalten bleibt.

Genervt davon, ständig Konsistenz in deinen Übersetzungen hinterherzujagen? Mit dem Glossar von Redokun ist alles in wenigen Minuten eingerichtet – und du sparst später richtig viel Zeit. Probier es heute kostenlos aus.

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