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Wie du MadCap Flare-Projekte übersetzt, ohne für jede:n Übersetzer:in eine Lingo-Lizenz zu kaufen

Inhalt

Wir sind Redokun und helfen Teams dabei, Dokumente in einem gemeinsamen Web-Workspace zu übersetzen. Wenn du MadCap Flare nutzt und deine Dokumentation übersetzen musst, solltest du uns echt mal ausprobieren. Wie das funktioniert?

Du exportierst XLIFF-Dateien aus MadCap Lingo (das ist der Standardweg, um übersetzbare Inhalte aus Flare zu holen), lädst sie bei Redokun hoch und deine Übersetzer:innen arbeiten direkt im Browser. Keine Desktop-Software zum Installieren, keine Lingo-Lizenz für jede:n Übersetzer:in nötig.

Du bekommst ein gemeinsames Translation Memory, das mit jedem Projekt wächst, ein Glossar, das die Terminologie in allen Sprachen einheitlich hält, und KI-Vorübersetzung, um den ersten Entwurf schneller zu machen. Redokun führt dich durch seinen Teil des Prozesses: hochladen, zuweisen, übersetzen, herunterladen. Export und Reimport laufen in Lingo ab, wo sie hingehören.

Wir bieten eine 14-tägige kostenlose Testphase, faire Preise und ein Support-Team, das wirklich antwortet.

Im Rest dieses Artikels erklären wir, wie die Übersetzung mit MadCap Flare funktioniert, warum der XLIFF-Workflow sinnvoll ist und wie du ihn einrichtest.

Was MadCap Flare und Lingo machen

MadCap Flare Desktop ist der Ort, an dem technische Redakteur:innen Dokumentationen erstellen – Hilfesysteme, Handbücher, Wissensdatenbanken. Single-Source-Publishing nach HTML5, PDF, Word.

Flare Desktop übersetzt keine Inhalte. Kein integriertes Translation Memory, kein Übersetzer-Workspace.

MadCap Lingo ist MadCaps Übersetzungsmanagement-Add-on. Es verbindet sich mit deinem Flare-Projekt, extrahiert den übersetzbaren Text und exportiert ihn als XLIFF 1.2-Dateien (XLIFF ist das Standard-Dateiformat für den Austausch von Übersetzungen zwischen Tools). Nach der Übersetzung importiert Lingo die XLIFF-Dateien zurück und fügt die übersetzten Inhalte in Flare ein.

Flare ist der Ort, an dem du schreibst. Lingo ist die Brücke zwischen deinen Inhalten und denjenigen, die sie übersetzen.

Warum nicht einfach alles direkt in Lingo übersetzen?

MadCap beschreibt drei Übersetzungsansätze für Flare-Projekte. Einer davon ist das direkte Übersetzen in Lingo, und Lingo hat dafür echt was drauf: ein eigenes Translation Memory, Terminologiedatenbanken, integrierte maschinelle Übersetzung über DeepL, Google und Microsoft sowie sprachspezifische Statistiken. Wenn dein Team und alle Übersetzer:innen schon Lingo nutzen, kann das funktionieren.

Schwierig wird’s, wenn das nicht der Fall ist. Jede:r Übersetzer:in, der oder die Übersetzungen bearbeiten will, braucht eine Lingo- oder eine kostenpflichtige Contributor-Lizenz. MadCap bietet einen kostenlosen Contributor-Review-Modus an, aber der ist nur zum Kommentieren: Reviewer können Kommentare hinterlassen, aber keine Übersetzungen korrigieren.

Die meisten Profi-Übersetzer:innen arbeiten sowieso schon mit Trados, memoQ oder Wordfast. Sie zu bitten, für dein Projekt Lingo zu lernen und zu lizenzieren, ist echt schwer durchzusetzen.

Die andere gängige Option – XLIFF exportieren und die Dateien an Übersetzer:innen schicken, die in ihren eigenen CAT (COMPUTERUNTERSTÜTZTE ÜBERSETZUNG)-Tools arbeiten – löst zwar das Lizenzproblem, kann aber ein Dateimanagement-Problem verursachen. Wenn du mehrere Sprachen mit verschiedenen Freelancer:innen koordinierst, landest du vielleicht dabei, Versionen in einem Spreadsheet nachzuverfolgen und hoffst, dass unterwegs nichts beim Rückweg kaputtgeht.

Genau da springt Redokun ein: Du nutzt Lingo weiterhin für Export und Import (das kann es gut) und deine Übersetzer:innen arbeiten in einem Browser-Workspace, wo alles an einem Ort ist.

Wie der Workflow funktioniert

Schritt 1: XLIFF aus Lingo exportieren

Erstelle ein Übersetzungs-Bundle in Lingo und exportiere es als XLIFF 1.2. Du bekommst .xlf-Dateien mit jedem übersetzbaren Segment: .htm-Themen, .fltoc-Inhaltsverzeichnis, .flvar-Variablen, .flsnp-Snippets.

Dafür brauchst du nur eine Lingo-Lizenz: deine eigene.

Schritt 2: Hochladen zu Redokun

Lade die .xlf-Dateien hoch. Redokun versteht XLIFF 1.2 nativ. Füge deine Zielsprachen hinzu und weise Übersetzer:innen zu.

Schritt 3: Übersetzer:innen öffnen ihren Browser

Deine Übersetzer:innen bekommen eine E-Mail-Einladung, klicken auf den Link und öffnen den Webeditor. Keine Desktop-Software, keine Lingo- oder Contributor-Lizenz nötig.

Sie sehen nur die ihnen zugewiesenen Dokumente und Sprachen, mit Translation Memory- und Glossar-Vorschlägen direkt im Editor. Wenn du vorher eine KI-Vorübersetzung gemacht hast, überprüfen und verfeinern sie nur noch, statt bei null anzufangen.

Fünf Übersetzer:innen, fünf Sprachen – alles gleichzeitig. Du siehst den Fortschritt von allen auf einem Bildschirm.

Schritt 4: Herunterladen und wieder importieren

Lade die übersetzten XLIFF-Dateien herunter. Redokun gibt die Dateien im gleichen XLIFF 1.2-Format zurück, das Lingo erwartet. Führe Lingos QA-Prüfungen durch (Tag-Validierung, Segmentausrichtung), exportiere nach Flare und veröffentliche.

Was du mit der Zeit bekommst

Schon das erste Projekt erspart dir den Lizenzierungs-Stress. Ab da wird der Nutzen immer größer.

Jede freigegebene Übersetzung landet in deinem Translation Memory. Wenn du das nächste Mal deine Flare-Dokumente aktualisierst, füllt Redokun die Segmente, die es schon kennt, automatisch vorab aus. Deine Übersetzer:innen können sich auf die neuen Inhalte konzentrieren, statt das ganze Handbuch nochmal zu übersetzen.

Dein Glossar schlägt während der Übersetzung die freigegebene Terminologie vor. Produktnamen, Komponentenbezeichnungen, Sicherheitsklassifizierungen: Alle Übersetzer:innen sehen die gleichen Begriffe und werden gewarnt, wenn sie abweichen. Nie wieder nach der Lieferung feststellen, dass der deutsche Übersetzer einen anderen Produktnamen verwendet hat als der französische.

Und weil Redokun mehr als nur XLIFF unterstützt – Word, PowerPoint, Excel, InDesign, HTML, JSON und mehr – gelten das Translation Memory und das Glossar, die du mit deinen Flare-Projekten aufbaust, auch, wenn dein Marketing-Team eine Broschüre oder dein Schulungsteam ein Folienset übersetzt.

Häufige Fragen

Funktioniert das mit Flares bedingten Tags und Variablen?

Ja, je nachdem, welche Filter- und Reduzierungseinstellungen du in Lingo vor dem Export auswählst. Lingo löst Bedingungen und Variablen je nach Einstellung auf oder behält sie bei, sodass bei Redokun genau der Text ankommt, den du für die Übersetzung ausgewählt hast.

Welche XLIFF-Version unterstützt Redokun?

XLIFF 1.2, das ist auch das, was Lingo exportiert. Versionskonflikte sind eine häufige Ursache für Importfehler. Wenn irgendein Tool in der Kette deine Datei auf XLIFF 2.0 hochstuft, nimmt Lingo sie nicht mehr an. Redokun bleibt durchgehend bei 1.2.

Lingo hat bereits maschinelle Übersetzung. Warum das nicht einfach nutzen?

Lingos MT-Unterstützung eignet sich super für erste Entwürfe. Die Einschränkung liegt beim Review: Um maschinell übersetzte Segmente zu bearbeiten, braucht jede:r Reviewer:in eine Lingo- oder eine kostenpflichtige Contributor-Lizenz. Mit Redokun können deine Übersetzer:innen die Vorschläge direkt im Browser prüfen und anpassen – ganz ohne zusätzliche Desktop-Lizenzen.

Müssen Übersetzer:innen irgendwas installieren?

Nein. Sie bekommen eine E-Mail-Einladung und öffnen den Editor einfach im Browser. Praktisch, wenn deine Freelancer:innen für zig Kund:innen übersetzen und nicht für ein einziges Projekt eine Desktop-App installieren wollen.

Probier’s an einem Projekt aus

  1. Exportiere dein nächstes Projekt aus Lingo als XLIFF 1.2.
  2. Starte eine kostenlose Redokun-Testphase und lade die Dateien hoch. (Schau dir unsere Seite XLIFF-Übersetzung für technische Redakteur:innen für mehr Infos an.)
  3. Lade eine:n Übersetzer:in ein. Erlebe den Rundlauf.

Dein Authoring-Workflow bleibt wie er ist. Keine neue Desktop-Software zum Installieren.

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