Ein Lokalisierungsmanagement-Tool (auch bekannt als Übersetzungsmanagementsystem) spart dir so viel Zeit und Geld, dass es sich von selbst bezahlt macht. Unternehmen, die Übersetzungssoftware nutzen, verzeichneten einen Produktivitätsanstieg von 60 % und einen Kostenrückgang von fast 90 %.
Dieser Guide enthält Tipps und Empfehlungen, wie du einen erfolgreichen Lokalisierungsprozess aufsetzt. Ein Lokalisierungsmanager kann dabei eine entscheidende Rolle spielen, indem er die Abläufe koordiniert und für kulturelle sowie kontextuelle Passgenauigkeit sorgt. Falls du noch unsicher bist, hilft dir das auch dabei herauszufinden, ob ein Übersetzungsmanagementsystem eine gute Investition für dein Unternehmen ist (Spoiler: Ist es!).
Übersicht
- Was ist Lokalisierungsmanagement?
- ~Warum ist Lokalisierungsmanagement wichtig?
- ~Was macht ein Lokalisierungsprojektmanager?
- ~Wie sieht der Lokalisierungsmanagement-Prozess aus?
- Typische Lokalisierungsprobleme (und wie du sie löst)
- Vier Best Practices für das Lokalisierungsprojektmanagement (+ Tools für deinen Erfolg)
- FAQs
Was ist Lokalisierungsmanagement?

Lokalisierungsmanagement beschreibt, wie dein Unternehmen Übersetzungsprojekte plant und umsetzt. Es ist die Umsetzung deiner Lokalisierungsstrategie.
Naja, wir sagen Übersetzungsprojekte. Aber das Übersetzen des Textes ist nur einer von mehreren Schritten in deinem Lokalisierungs-Workflow.
Lokalisierungsprofis spielen in diesem Prozess eine entscheidende Rolle: Sie übernehmen neue Aufgaben und eignen sich neue Fähigkeiten an, um den gesamten Lokalisierungsprozess erfolgreich zu steuern.
Wie wir wissen, wird beim Übersetzen die Bedeutung eines Textes von einer Sprache in eine andere übertragen. Lokalisierung hingegen bedeutet, die gesamte Customer Journey so anzupassen, als hättest du sie mit Blick auf die Zielgruppe gestaltet.
Wenn du es richtig machst, sollte für die Kundschaft nicht erkennbar sein, dass der Inhalt ursprünglich in einer anderen Sprache geschrieben wurde.
Und wenn du wiederkehrende Käufer willst, die anderen von deinen Produkten oder Services vorschwärmen (wer will das nicht?), dann endet die Customer Journey nicht nach dem ersten Kauf.
Das heißt, du hast es mit einem kontinuierlichen Lokalisierungsprozess zu tun, dessen Aufgabenliste mit deinem Unternehmen wächst. Oft gehören dazu
- Übersetzung von Marketingmaterialien, juristischen Dokumenten und Anwendungen
- Sicherstellen, dass die Website lokale Währungen, Einheiten und Formate unterstützt
- Kundensupport in der jeweiligen Landessprache anbieten
- Einhaltung lokaler Gesetze und Vorschriften
- Budgetierung und Ressourcenverteilung nach lokalen KPIs
Gutes Lokalisierungsmanagement sorgt dafür, dass dein Team seine Aufgaben nach hohen Qualitätsstandards, pünktlich und innerhalb des Budgets erledigt.
Wenn du noch mehr darüber wissen willst, wie du deine Marketingkampagnen für andere Märkte anpasst, findest du hier einen ausführlichen Leitfaden zur Marketing-Lokalisierung.
Warum ist Lokalisierungsmanagement wichtig?

Die neuesten Forschungsergebnisse zeigen, dass 75 % der Verbraucher eher Produkte auf Websites in ihrer Muttersprache kaufen.
Genauso viele Menschen werden eher erneut bei derselben Marke kaufen, wenn sie Kundensupport in ihrer Sprache nutzen können. Das sind 3 von 4 Leuten. Das ist echt kein kleiner Anteil.
Und da die Nachfrage nach lokalisiertem Content steigt, reagieren Unternehmen darauf. Die Sprachdienstleistungsbranche hat sich in zehn Jahren verdoppelt – mit einem beeindruckenden Wachstum von 5 Milliarden Dollar in nur zwei Jahren.
Das zeigt, dass Unternehmen wie deins ihre Lokalisierungsbemühungen ausbauen wollen, um internationale Zielgruppen zu erreichen. Und sie wollen das nicht nur machen, sondern auch richtig gut.
Lokalisierungsprofis spielen in diesem Prozess eine entscheidende Rolle, indem sie sich mit dem Fortschritt der Lokalisierungstechnologie auf neue Aufgaben und Kompetenzanforderungen einstellen. Ihre Zusammenarbeit ist entscheidend, um effektive Strategien zu entwickeln und den gesamten Lokalisierungsprozess erfolgreich zu steuern.
Damit Lokalisierung gelingt, muss der Prozess von Anfang bis Ende reibungslos laufen. Mit effektivem Lokalisierungsmanagement, unterstützt durch die richtigen Software-Tools, kann dein Unternehmen
- Übersetzungskosten sparen
- Die Markteinführungszeit verkürzen
- Fehler und Inkonsistenzen im Text reduzieren
- Die Produktivität steigern
- Besser kommunizieren
💡 Du kannst all das und noch mehr mit einem Übersetzungsmanagementsystem wie Redokun erreichen.
Mit einer Lokalisierungsplattform kannst du dich auf andere Aufgaben konzentrieren, statt auf endlose Tabellen und E-Mail-Threads. Sie hilft dir, Zeit zu sparen, indem sie Routineaufgaben von der Inhaltserstellung bis zur Veröffentlichung automatisiert. Die Leistung deines Teams – und auch dein Geschäftsergebnis – profitieren davon.
Schließlich sind Lokalisierungsprojektmanager Leute mit vielen Talenten, die du besser einsetzen kannst, um echten Mehrwert für dein Unternehmen zu schaffen.
Was macht eigentlich ein Lokalisierungsprojektmanager?

Wie bei allen Geschäftsaktivitäten brauchst du jemanden, der den Lokalisierungsprozess managt. In den meisten Unternehmen übernehmen diese Verantwortung die Lokalisierungsprojektmanager. Sie überwachen jeden einzelnen Schritt des Workflows, wenn Unternehmen ihre Produkte und Inhalte für internationale Zielgruppen anpassen.
Als Lokalisierungs-PM oder Country Manager können deine täglichen Aufgaben Folgendes beinhalten:
- Rekrutierung von Übersetzern oder Beauftragung von LSPs.
- Erstellung und Aktualisierung eines Styleguides für Übersetzer.
- Abstimmung mit Lokalisierungsspezialisten im jeweiligen Land.
- Überprüfung der Qualität der Übersetzungsergebnisse.
- Anpassungen an Produkten und deren Präsentation veranlassen, damit sie den lokalen Anforderungen entsprechen.
- Den Fortschritt einzelner Aufgaben oder des gesamten Projekts verfolgen.
- Dem Buchhaltungsteam über Ausgaben berichten.
- Mögliche Verzögerungen und Probleme frühzeitig erkennen.
- Problemlösung, um mit diesen Verzögerungen und Problemen umzugehen.
Der Projektmanager ist das Bindeglied, das das gesamte Lokalisierungsprojekt zusammenhält. Eine so lange Liste an Aufgaben und Verantwortlichkeiten erfordert unterschiedliche Fähigkeiten. Und als Übersetzer, der schon mit einigen Lokalisierungs-PMs gearbeitet hat, kann ich dir sagen: Das sind wirklich sehr fähige Leute.
Erfolgreiche Lokalisierungsprojektmanager brauchen kulturelles Feingefühl, um globale Stakeholder über verschiedene Zeitzonen hinweg zu managen. Sie sind:
- Kommunikationsstark.
- Technikaffin und vertraut mit CAT-Tools.
- Flexible Problemlöser.
- Sichere Führungspersönlichkeiten für funktionsübergreifende Teams.
- Erfahren im Übersetzen (oder sprechen eine andere Sprache).
💡 Mit den richtigen technischen Lösungen leisten Lokalisierungs-PMs bessere Arbeit. Das heißt, du musst MT (maschinelle Übersetzung) von TM (Translation Memory) unterscheiden können.
Wie sieht der Lokalisierungsmanagementprozess eigentlich aus?

In einem Unternehmen ohne technische Unterstützung sieht ein manueller Lokalisierungsmanagementprozess vielleicht so aus:
- Dateien und Ordner nach bestimmten Projekten und Sprachen organisieren.
- Den Text aus den Originaldateien kopieren und in für die Übersetzung optimierte Dateien einfügen (d. h. Tabellen)
Außerdem erwähnt Pawel Borsuk von Enbio:
"Kopieren und Einfügen ist ziemlich fehleranfällig. Du musst sehr genau darauf achten, was du kopierst, was du einfügst und wohin du es einfügst. Die Wahrscheinlichkeit, durch vertauschte Zeilen einen großen Fehler zu machen, ist riesig."
- Die Dateien an deine Übersetzer und/oder Lokalisierungsspezialisten schicken.
- Den übersetzten Inhalt erhalten und dann an Reviewer und Korrekturleser weiterleiten.
- Wahrscheinlich schickst du auch noch ein paar E-Mail-Erinnerungen an dein Team, wenn die Deadlines näher rücken.
- Die Qualität der Übersetzung prüfen und sie zur Überarbeitung zurückschicken.
- Die freigegebenen Übersetzungen wieder ins Original-Layout einfügen, um sie für die Veröffentlichung vorzubereiten.
- Aktualisierte Versionen der Inhalte in der Originalsprache verschicken.
Am Ende schließt dein Lokalisierungsteam lebenslange Freundschaften mit Tabellen, E-Mail-Threads, Strg+C, Strg+V und Strg+F. Das ist teuer, zeitaufwendig und für alle Beteiligten echt stressig.
Ein Übersetzungsmanagementsystem (TMS) ist der Schlüssel, um deinen Lokalisierungsprozess ganz entspannt zu managen. So bewahrst du dir die Nerven, wenn dein Marketingteam eine neue Version eines Verkaufsschreibens verschickt, das schon zu 80 % in 6 verschiedene Sprachen übersetzt wurde.
Wie Pawel Borsuk sagt:
"Ich habe einfach vergessen, wie anstrengend es ist, 30 Sprachen zu verwalten. Mit Redokun habe ich eine Lösung, und ich bin mir sicher, dass das Problem beim nächsten Mal schon gelöst ist, wenn ich wieder etwas machen muss."
Wie fängst du überhaupt an, Änderungen zu markieren, sie an deine Übersetzer zu schicken und dann nochmal durch den QA-Review-Prozess zu gehen?
Ich habe selbst schon als Übersetzer so eine E-Mail bekommen. Ich habe so viel wertvolle Zeit damit verbracht, herauszufinden, welche Teile eines Dokuments sich genau geändert haben. Mit einem Übersetzungsmanagementsystem hätte ich die neuen Sätze in Sekunden gefunden und übersetzt.
💡 Erfahre, wie ein TMS den Übersetzungs-Workflow deines Unternehmens unterstützt: Wie du einen besseren Übersetzungs-Workflow für dein Unternehmen erstellst
Häufige Lokalisierungsprobleme (und wie ein Übersetzungsmanagementsystem hilft)

Ein Lokalisierungsprojekt hat viele ineinandergreifende Bestandteile, deren Steuerung schwierig sein kann. Deshalb haben wir Lokalisierungsmanager gefragt, um die wiederkehrenden Probleme zu identifizieren, mit denen viele zu kämpfen haben – und wie die Einführung eines Übersetzungsmanagementsystems geholfen hat, diese zu lösen. Die Zusammenarbeit mit erfahrenen Lokalisierungsprofis ist entscheidend, um diese Herausforderungen effektiv zu meistern, denn sie bringen neue Verantwortlichkeiten und Skills mit.
Neben den folgenden vier Problemen findest du hier weitere Inhalte, die dir helfen, die häufigsten Lokalisierungsprobleme zu lösen.
1. Manuelle Aufgaben kosten viel Zeit.
Wenn du eine Sache über effektives Lokalisierungsmanagement wissen solltest, dann diese: Halte dich fern von Tabellenkalkulationen.
Pia Andresen, Marketing-Koordinatorin bei EMS, erzählt, wie zeitaufwendig und fehleranfällig ihr manueller Excel-Workflow war:
„Wir haben gerade unsere Hauptbroschüre aktualisiert. Sie hat rund 60 Seiten, und wir mussten sie in 15 Sprachen übersetzen, um unsere wichtigsten Märkte abzudecken. Also habe ich angefangen, den gesamten Text dieser 60-seitigen Broschüre in eine Excel-Datei zu kopieren und dort einzufügen. Und ich sagte: Das ist so zeitaufwendig – allein den ganzen Text in Excel zu kopieren und einzufügen, wird mich Tage kosten.“
Mit einem Übersetzungsmanagementsystem kannst du Dateien hochladen und Übersetzer einladen, direkt im Browser zu arbeiten. Der Webeditor von Redokun ermöglicht es ihnen, die Übersetzung einzutragen und pünktlich abzugeben – ganz ohne Verwirrung.

Du kannst sogar noch Last-Minute-Änderungen an Dokumenten vornehmen, während die Übersetzungen laufen. Wenn zum Beispiel Manager eine neue Version eines Quelldokuments in Redokun hochladen, informiert das System die Übersetzer über alle neu hinzugefügten Inhalte, damit sie genau diese Teile sofort übersetzen können – und nur diese.
Ganz zu schweigen davon, dass die integrierte Translation-Memory-Funktion ihnen helfen kann, beim Übersetzen in Redokun viel schneller zu arbeiten. Das ist eine Datenbank mit allen Übersetzungen, die du zuvor freigegeben hast und im aktuellen Projekt wiederverwenden kannst. Das bedeutet konsistentere Übersetzungen in Dokumenten mit sich wiederholenden Inhalten, viel weniger Fehler und deutlich weniger Kopfschmerzen.
Außerdem sind auch die Systeme von Google Translate und DeepL für maschinelle Übersetzung in Redokun integriert, sodass du leicht weitere Vorschläge für Sätze generieren kannst, die du noch nicht übersetzt hast.
2. Ein ineffizienter Workflow macht es schwer, den Fortschritt nachzuverfolgen.
Ein weiterer Nachteil, wenn du deine Lokalisierungsprojekte mit Tabellenkalkulationen verwaltest: Die Fortschrittskontrolle wird regelrecht zur Qual.
Max Benz, Gründer und CEO von BankingGeek, sagt dazu:
„Bevor wir Übersetzungsmanagementsoftware eingeführt haben, hat unsere Produktivität unter vielen Ineffizienzen im Workflow gelitten. [....] Wir haben oft den Überblick verloren, wenn wir einzelne Übersetzungen bearbeitet haben, was zu doppelter Arbeit und Inkonsistenzen in unseren verschiedenen Sprachversionen geführt hat.“
Die meisten Übersetzungsmanagementsysteme, auch Redokun, haben einen integrierten Fortschritts-Tracker, mit dem du den Status des gesamten Projekts auf einen Blick sehen kannst.

Du kannst auch sehen, wie weit deine Übersetzer mit ihren Aufgaben sind, ohne ständig per E-Mail nach Updates fragen zu müssen.
3. Es ist eine Herausforderung, mit Remote-Teams zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten.
Eines der wichtigsten Merkmale von Lokalisierungsprojekten ist, dass sie meistens remote abgewickelt werden – wahrscheinlich zu 90 % der Zeit. Wenn du jemals versucht hast, einen Übersetzer für Norwegisch in Boston zu finden, weißt du warum.
Das ist zwar kein Hindernis an sich, kann die Kommunikation aber ganz schön schwierig machen.
Nikita Agarwal, Head of Growth bei Milestone Localization, erzählt uns:
"Ein Übersetzungsmanagementsystem bringt alle zusammen. Es reduziert die Anzahl der E-Mails und Nachrichten um mindestens 80 %, es gibt weniger Missverständnisse und Projekte werden pünktlich fertig. Wenn deine PMs, Übersetzer, Korrekturleser und Redakteure aus aller Welt an einem zentralen Ort arbeiten können, führt das zu enormen Produktivitäts- und Qualitätsgewinnen."
Krittin Kalra, Gründer von Writecream, ergänzt:
"[Übersetzungsmanagement-Tools] haben meine Arbeit als Lokalisierungsprojektmanager einfacher gemacht. Sie haben es mir auch erleichtert, mit einem Remote-Team zu arbeiten. Ich konnte Zeit, Geld und Ressourcen sparen, weil ich nicht mehr auf zeitaufwendige Aufgaben wie manuelles Editieren und Qualitätskontrolle angewiesen bin."
Wenn du während der laufenden Arbeit Kommentare hast, kannst du in Redokun einfach die betreffende Person auf der Seite markieren. Diese Person kann dann antworten und die nötigen Änderungen umsetzen.

Keine unnötigen E-Mails mehr und kein Warten auf Antworten, während du zwischen Tabs hin und her wechselst.
4. Dokumente für die Veröffentlichung vorzubereiten, ist ganz schön aufwendig.
Also, die Übersetzung ist fertig. Der schwierige Teil ist vorbei, oder?
Nicht ganz, denn jetzt musst du das Layout und die Design-Features deiner Inhalte an die Zielsprache anpassen.
Das Marketing-Team von Pfannenberg nutzt Redokun, um Marketingmaterialien für ihre Zielmärkte zu übersetzen.
Früher haben sie wochenlang damit verbracht, die neue Übersetzung in die alten Dateien einzutragen. Nachdem sie die Lösung eingeführt hatten, brauchten sie für die Markteinführung nicht mehr mehrere Wochen, sondern konnten nahezu sofort starten.
Das hat ihre Marketingmanagerin Ambra Lazzari für unsere Fallstudie gesagt:
„Wir übersetzen unser Marketingmaterial oft in 4–6 Sprachen. Früher hat eine einzige Person die Übersetzungen in InDesign wieder eingepflegt und dafür jeweils 2–3 Wochen gebraucht – eine Sprache nach der anderen. Jetzt geht das fast sofort und wir können mehrere Sprachen gleichzeitig bearbeiten.“
Fragst du dich, wie das möglich ist? Sobald die Übersetzung fertig ist, erstellt Redokun ein Dokument, das Stil und Formatierung des Originals beibehält. Du musst nur auf den Download-Button klicken und schon kannst du loslegen.

Statt wochenlang am Design herumzuschrauben, hast du sofort Zugriff auf ein Dokument, das mehr oder weniger bereit zur Veröffentlichung ist.
Das verkürzt nicht nur deine Markteinführungszeit, sondern macht auch deinen Übersetzern und Designern das Leben leichter. Noch wichtiger ist, dass du dadurch mehr Zeit hast, dich auf Praktiken des Lokalisierungsmanagements zu konzentrieren, bei denen du deine Fähigkeiten besser einsetzen kannst.
Vier Best Practices für das Lokalisierungsprojektmanagement (+ Tools für deinen Erfolg)

Also, was macht effektives Lokalisierungsmanagement aus? Hier zeigen wir dir die Best Practices, wie du den Lokalisierungsprozess strukturierst, um deine Erfolgschancen zu maximieren.
1. Entwickle deine Prozesse zur Inhaltserstellung mit Blick auf die Lokalisierung
Einfachheit ist der Schlüssel zu einem reibungslosen Übersetzungs-Workflow. Um einen Prozess zur Inhaltserstellung zu entwickeln, den du auf viele Sprachen skalieren kannst, konzentriere dich auf Folgendes:
- Lokalisierungs- und Marketingteams zusammenbringen: Du solltest dein Lokalisierungsteam immer schon in die ersten Planungsphasen von Marketingkampagnen einbeziehen. Das hilft dir, Inhalte, die für Zielgruppen in anderen Ländern anstößig sein könnten, schon im Ansatz zu vermeiden.
- Universelle Botschaften, die sich gut übersetzen lassen: Redewendungen und Umgangssprache sind nicht leicht zu übersetzen. Das gilt auch für Anzeigen, die sich auf kulturelle Referenzen und lokale Trends beziehen. Richtig eingesetzt, eignen sie sich hervorragend, um die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe zu gewinnen. Setze sie aber nur sparsam ein, um im Übersetzungsprozess Zeit und Aufwand zu sparen.
- Klare Sprache: Wenn dein Text einfach und prägnant ist, lässt sich die Bedeutung viel leichter in die Zielsprache übertragen. Regel Nr. 1 für eine schnellere und günstigere Inhaltsübersetzung: Mach die Dinge nicht komplizierter als nötig.
💡 Nutze Tools wie Quillbot, Grammarly oder Hemingway, um Texte zu schreiben, die besser lesbar (und damit leichter zu übersetzen) sind.
2. Schaffe Klarheit über Projektumfang und Erwartungen
Für jedes Geschäftsprojekt ist es wichtig, klare Ziele, einen Plan zur Umsetzung und gute Kommunikationssysteme zu haben. Für die Lokalisierung ist das sogar noch wichtiger, denn:
- Viele Lokalisierungsprojekte laufen remote ab.
- Die Projektarbeit wird auf separate Teams für die einzelnen Sprachkombinationen aufgeteilt.
- Die Teams bestehen aus Leuten mit unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Hintergründen.
All diese Faktoren führen dazu, dass Missverständnisse und Fehlkommunikation wahrscheinlicher werden.
Die Komplexität vieler Lokalisierungsprojekte macht es schwer, Kommunikationsprobleme komplett zu vermeiden. Aber du kannst sie minimieren, indem du den Projektumfang klar definierst und Ziele anhand von KPIs festlegst.
Stell sicher, dass alle in deinem Team Folgendes verstehen:
- Den Projektumfang, inklusive Inhaltsmengen und Zeitplan.
- Rollen und Verantwortlichkeiten.
- KPI-Prioritäten für jede Projektphase.
- Erwartungen an die Produktivität.
- Verfahren zur Leistungsbewertung.
- QA-Reviews und Bearbeitungsprozesse.
- Die gemeinsamen Kanäle, um über die oben genannten Prozesse zu kommunizieren.
💡 Dein Team nutzt wahrscheinlich schon Kommunikations- und PM-Tools wie Slack, Microsoft Teams, Notion, Trello und Jira. Schau dir für konkrete Aufgaben und Projekte die integrierten Kommunikationsfunktionen in deinem gewählten Übersetzungsmanagementsystem an.
3. Steuere Risikofaktoren durch umfassende QA-Reviews
Risikomanagement ist entscheidend, um einen effektiven Lokalisierungs-Workflow aufzubauen. Wenn du mögliche Probleme voraussiehst und schon vor ihrem Auftreten Verfahren für den Umgang mit ihnen festlegst, kannst du Folgendes vermeiden:
- Kostspielige Fehler (wie zum Beispiel das Einbauen von Elementen, die kulturell anstößig sind).
- Verzögerungen bei der Markteinführungszeit.
- Schaden am Ruf deiner Marke.
Um Risiken zu reduzieren, solltest du konsequent auf Tests zur Qualitätssicherung (QA) bei der Lokalisierung setzen. Kulturberater oder Beta-Tester aus deinem Zielmarkt zu engagieren, ist jeweils eine hervorragende Möglichkeit, sicherzustellen, dass deine Lokalisierungsarbeit in die richtige Richtung geht.
Eine der besten Maßnahmen ist jedoch, Arbeit in deinen Styleguide und dein Übersetzungsglossar zu investieren. Wenn es von Anfang an eine einzige, verlässliche Informationsquelle gibt, können deine Linguisten den Text mit der richtigen Terminologie viel leichter anpassen.
Das sagt Soeren Eberhardt von Microsoft darüber, wie klare Standards von Anfang an die Arbeit erleichtern:
"… du kannst bei der Terminologie immer ganz klein anfangen. Du kannst [ein] einfaches Glossar haben. Du brauchst keine riesige Datenbanklösung. Das Gute ist aber: In der Sprachbranche gibt es so viele Tools."
💡 Translation Memory ist ein Feature, das automatisch vorher freigegebene Übersetzungen aus deinen Projekten speichert. Wenn du neue Dokumente übersetzt, erscheinen ähnliche oder übereinstimmende Segmente als Vorschläge, die deine Linguisten für ihre aktuellen Aufgaben nutzen können. Das steigert nicht nur die Produktivität, sondern hilft dir auch, einen einheitlichen Ton in deinen Marketingbotschaften zu behalten.
4. Optimiere deinen Lokalisierungs-Workflow mit Automatisierung
Automatisierung mag für manche Jobs ein Buzzword sein, aber hier definitiv nicht.
Übersetzungsmanagementsysteme helfen Unternehmen dabei, die lästigen Aufgaben zu automatisieren, die niemand machen will.
Würdest du nicht lieber mehr Zeit für Projektergebnisse und Stakeholder-Management aufwenden, statt dich mit dem Aktualisieren von Tabellenkalkulationen herumzuschlagen?
Statt im endlosen Abgrund deines E-Mail-Postfachs zu versinken, wenn du Aufgaben an 20+ Übersetzer schickst, könntest du einfach:
- Die Datei ins TMS hochladen.
- Mit einem einzigen Klick Einladungen an Übersetzer in jeder Zielsprache schicken.
- Den Fortschritt des gesamten Projekts in einem Dashboard verfolgen.
- Schnell mit den Übersetzern kommunizieren, damit alle immer auf dem gleichen Stand sind.
- Übersetzte Dokumente erstellen, die die Formatierung und die Stile des Originals beibehalten.
Keine Überraschung, welches Tool wir hier empfehlen würden, oder?
Redokun hilft deinem Team, smarter zu arbeiten

Lokalisierungsmanagement ist überfordernd, wenn dir für deine tägliche Arbeit die richtigen Automatisierungstools fehlen. Und wenn sich das Management chaotisch anfühlt, geht es dem ganzen Lokalisierungsteam genauso. Wenn das auf dich zutrifft, ist Redokun eine Lösung, die du noch heute mit deinem Team ausprobieren kannst.
Unsere Online-Plattform verbindet fortschrittliche Übersetzungstechnologie mit einer einfachen, benutzerfreundlichen Oberfläche, auf die du von überall zugreifen kannst. Alles, was du brauchst, ist ein Browser und eine Internetverbindung.
Mit Redokun kann dein Team:
- Eine große Auswahl an Dateiformaten hochladen und übersetzen – von Word über PowerPoint bis InDesign.
- Integrierte Ressourcen wie Translation Memory, Schnelle Aktualisierungen und maschinelle Übersetzung nutzen, um schneller zu arbeiten (ohne auf Qualität zu verzichten).
- Alle deine Lokalisierungsprozesse in einen einzigen Workspace integrieren, um Produktivität und Kommunikation zu verbessern.
Wenn du Redokun ausprobieren möchtest, hol dir für die nächsten zwei Wochen hier kostenlosen Zugang! Keine Kreditkartendaten nötig.
Ein Einblick in Redokun
Du möchtest Redokun in Aktion sehen? Wirf einen Blick darauf, wie Redokun funktioniert – ganz unverbindlich:
FAQs
Was ist Lokalisierungsmanagement?
Lokalisierungsmanagement ist der Prozess der Planung und Umsetzung von Übersetzungsprojekten (also die Umsetzung deiner Lokalisierungsstrategie).
Welche Rolle spielt ein Lokalisierungsmanager?
Der Lokalisierungsmanager ist die zentrale Person in einem Team, das dafür verantwortlich ist, für international expandierende Unternehmen Sprach- und Kulturbarrieren zu überbrücken.
Was sind Lokalisierungsstrategien?
Eine Lokalisierungsstrategie ist der individuelle Marktansatz, den ein Unternehmen wählt, um Kaufgewohnheiten, Kundenverhalten und kulturelle Unterschiede in jedem Land, in dem es tätig ist, zu berücksichtigen.





