Bei der Abwicklung von Übersetzungsprojekten für die Fertigungsindustrie können zahlreiche Schwierigkeiten auftreten. Sogar kleine Projekte bringen Herausforderungen mit sich: Budgetbeschränkungen, die Koordination mit technischen Redakteuren und Übersetzern über verschiedene Zeitzonen hinweg und die konsequente Einhaltung der Terminologie in Produkthandbüchern, technischen Datenblättern und Sicherheitshinweisen.
Das Übersetzungsmanagement spielt eine entscheidende Rolle im gesamten Prozess. Es gewährleistet Genauigkeit, eine termingerechte Lieferung und Einheitlichkeit in allen Zielsprachen.
Hier sind die 6 Best Practices auf einen Blick:
- Lege den Projektumfang und die Anforderungen fest.
- Wähle aus, wer sich wie um das Projektmanagement kümmert.
- Finde die richtigen Leute für dein Übersetzungsteam.
- Wähle ein Übersetzungsmanagementsystem aus (und entscheide, welche Rolle KI-Übersetzungen spielen sollen).
- Erstelle ein Protokoll für die Qualitätssicherung.
- Verwende Translation Memorys und ein Glossar, um eine einheitliche Terminologie zu gewährleisten.
Wie behältst du den Überblick über deine Übersetzungsarbeit, während du gleichzeitig die Genauigkeit der technischen Inhalte gewährleistest und den Zeitplan für den internationalen Markteintritt einhältst? Mit einem zuverlässigen System für das Übersetzungsmanagement.
In diesem Artikel erfährst du alles, was du wissen musst, um eine effiziente Übersetzungsstrategie zu entwickeln, die auf die Fertigungsindustrie zugeschnitten ist und nicht auf allgemeinen Marketingtexten basiert.
Übersicht
- Was ist Übersetzungsmanagement?
- Welche Rolle spielt es in der Fertigungsindustrie?
- Erfolgreiche Übersetzungsprojekte: sechs Best Practices
- FAQs
Was ist Übersetzungsmanagement?
Übersetzungsmanagement bedeutet die Verwaltung der wichtigsten Aufgaben bei der Übersetzung technischer Inhalte, darunter:
- Projektplanung
- Budgetkontrolle
- Ressourcenzuweisung (Mitarbeiter:innen und Tools)
- Teamkoordination zwischen technischen Texter:innen, Übersetzer:innen und Lektor:innen
- Qualitätssicherung – besonders wichtig, wenn eine fehlerhafte Übersetzung in einer Sicherheitsanweisung oder einem Datenblatt konkrete Folgen hat
Und was macht eine Übersetzungsprojektleitung? Ein Projektmanager überwacht den gesamten Lebenszyklus von Übersetzungsprojekten, einschließlich der Organisation von Workflows. Er sorgt dafür, dass Projekte effizient abgewickelt werden, und pflegt dabei professionelle Beziehungen sowohl zu den Linguist:innen als auch zu den Kunden.

Das Ziel des Übersetzungsmanagements ist es, die Genauigkeit der Übersetzungen, die termingerechte Lieferung und die Einheitlichkeit sicherzustellen – ganz gleich, wie viele Produktlinien oder Zielmärkte du betreust.
Stell dir das mal so vor. Das Übersetzungsmanagement ist vergleichbar mit dem Dirigenten eines Orchesters.
Du sorgst dafür, dass alle Instrumente (Übersetzer:innen, Lektor:innen, Korrektor:innen usw.) die richtigen Noten spielen, sobald sie an der Reihe sind. Das Endergebnis ist eine harmonische Darbietung (Übersetzung), die dem Publikum (den Zielmärkten) gefällt.
Mit anderen Worten: Ein effizientes Management ist die Grundlage für ein erfolgreiches Übersetzungsprojekt, unabhängig von Umfang und Komplexität.
Warum Übersetzungsmanagement für Marketingteams in der Fertigungsindustrie wichtig ist
Ein effektives Übersetzungsmanagement ist der beste Weg, um sicherzustellen, dass dein Fertigungsunternehmen erfolgreich auf einem neuen europäischen Markt und darüber hinaus Fuß fasst. Viele KMU aus der Fertigungsindustrie exportieren weltweit. Deine technische Dokumentation – Produktkataloge, Handbücher, Sicherheitshinweise – muss präzise und einheitlich sein, um das Vertrauen neuer Kunden zu gewinnen und die gesetzlichen Anforderungen in den jeweiligen Märkten zu erfüllen.
Die anspruchsvolle Arbeit der Projektmanager:innen in der Übersetzungsbranche ist von entscheidender Bedeutung, da sie den gesamten Übersetzungsprozess überwachen und dabei für Qualität und die Einhaltung der Fristen sorgen.
Mit dem Übersetzungsmanagement kannst du genau das erreichen. Genauer gesagt verbessert ein gut durchgeführter Übersetzungsprozess deine Ergebnisse bei den wichtigsten Projektfaktoren:

1. Konstant hohe Übersetzungsgenauigkeit bei technischen Dokumentationen
In der Fertigungsindustrie gibt es keinen Spielraum für kleine Fehler. Eine falsch übersetzte Drehmomentangabe oder Sicherheitswarnung ist nicht nur peinlich, sondern birgt auch rechtliche Risiken. Deshalb erfordert die Übersetzung technischer Dokumentation sowohl eine strenge Qualitätssicherung als auch einen einheitlichen Umgang mit der Terminologie.
- Eine gut durchdachte Projektstrategie ermöglicht es dir, die besten Übersetzungstools auszuwählen und zu nutzen, um in großen Mengen korrekt übersetzte technische Inhalte für jeden Zielmarkt zu erstellen.
- Außerdem weiß ein guter Projektmanager, wie man eine solide QA-Prozedur aufsetzt, kombiniert mit einem Glossar, das deine Produkt-Terminologie in jeder Sprache festlegt.
So kannst du bei deinen internationalen Kunden genau den richtigen Nerv treffen und kostspielige Fehler vermeiden, die zu einer Rufschädigung führen können.
2. Koordination technischer Texter:innen, Übersetzer:innen und Lektor:innen
Moderne Workflows bedeuten auch, dass wir ständig auf Remote-Teams angewiesen sind. An Projekten zur Übersetzung von Dokumentationen der Fertigungsindustrie sind oft mehr Menschen beteiligt als bei typischen Marketingübersetzungen. Technische Texter:innen, Fachexpert:innen, Übersetzer:innen und Compliance-Zuständige müssen alle aufeinander abgestimmt arbeiten. Das kann die Zusammenarbeit im Projekt erschweren, da du die Arbeit mehrerer Teammitglieder aus der Ferne koordinieren und den Fortschritt nachverfolgen musst. Manchmal müssen Projektmanager innerhalb eines Übersetzungsprojekts 20-25 Personen koordinieren.
Wie du dir vorstellen kannst (oder vielleicht schon selbst erlebt hast), kann es ohne ein effizientes Projektmanagement ziemlich chaotisch werden.
- Wenn du Übersetzungsprojekte richtig organisierst, kannst du sofort die Teamkoordination verbessern. Ganz gleich, wie viele Fachleute an den Übersetzungen arbeiten und wo sie sich befinden – du kannst dir sicher sein, dass jeder seinen Teil dazu beiträgt, die besten Ergebnisse zu erzielen.
- Durch die Erstellung eines klaren Projektplans und die Festlegung eines Übersetzungsworkflows sorgen Übersetzungsprojektmanager:innen dafür, dass Teammitglieder effektiver kommunizieren und Missverständnisse vermeiden können. Für einen reibungslosen Übersetzungsprozess von A bis Z – selbst bei der Zusammenarbeit mit internen Teams, Hybridteams und Remote-Teams.
3. Budgetkontrolle über Produktlinien und Märkte hinweg
Übersetzungsprojekte können sehr teuer werden. Du solltest die Kosten für die Beauftragung von Übersetzungsdienstleistern, den Kauf von Projekt- und Übersetzungssoftware und weitere Aspekte berücksichtigen. Außerdem können in jeder Phase des Projekts zusätzliche Übersetzungskosten anfallen, die dich aus der Bahn werfen können, insbesondere, wenn du Dokumentationen für mehrere Produktlinien und Märkte gleichzeitig übersetzt. Wenn du zunehmend mehr Dokumente übersetzen möchtest, findest du hier unseren Leitfaden zur Skalierung der Übersetzung technischer Handbücher.
Selbst kleine Details, wie zum Beispiel das Format der zu übersetzenden Dateien, können finanziell einen großen Unterschied machen.
- Ein detaillierter Projektplan und die korrekte Einbindung der Teamarbeit in den Übersetzungsprozess sind für die Budgetkontrolle von entscheidender Bedeutung. Du kannst die mit der Übersetzung verbundenen Kosten besser einschätzen und sogar die Risiken versteckter Übersetzungskosten abschätzen.
Das ist der beste Weg, dein Marketingteam mit Tools und Lösungen auszustatten, um zusätzliche Ausgaben zu vermeiden. Ein effektives Management ist also entscheidend, wenn du unter dem Druck stehst, das Projekt im Rahmen eines knappen Budgets zu halten.
Erfahre hier, wie das weltweit tätige Unternehmen WhizCut seine Übersetzungskosten um 80 % gesenkt und mit der Software für Übersetzungsmanagement einen zukunftssicheren Workflow eingerichtet hat.
4. Sinnvolle Nutzung der Projektressourcen
Zum Übersetzungsmanagement gehört auch, die richtigen Ressourcen einzusetzen, um das Projekt termingerecht und im Rahmen des Budgets abzuschließen. Aber wenn du Übersetzungen ohne Strategie in Angriff nimmst, woher sollst du dann wissen, welche Ressourcen du benötigst?
Du läufst Gefahr, kostspielige Fehler zu begehen, beispielsweise wenn du einen Text, für dessen Fertigstellung innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens mindestens zwei Übersetzer:innen erforderlich sind, nur einer Person zuweist. Am Ende des Projekts hast du dann einen erschöpften Übersetzer, der aufgrund der zu hohen Arbeitsbelastung mit größerer Wahrscheinlichkeit Fehler gemacht hat – ein echtes Risiko, wenn ein einzelnes Projekt mehrere Produktlinien umfasst.
- Mit einer zuverlässigen Strategie können Projektmanager:innen je nach Umfang und Komplexität der Inhalte die richtige Anzahl an Übersetzer:innen und anderen Fachleuten für ein Projekt zuweisen. Außerdem wissen sie, welche Hilfsmittel sie einsetzen müssen, um jedes Teammitglied bei der Arbeit zu unterstützen.
- Das Projektmanagement hilft deinem Marketingteam zudem dabei, eventuelle Probleme frühzeitig zu erkennen. Das bedeutet, dass du sie schnell bewältigen kannst und so vermeidest, später zu viel Zeit und Mühe für die Lösung größerer Probleme aufwenden zu müssen.
5. Weniger Lieferverzögerungen bei sicherheitsrelevanten und konformitätsbezogenen Unterlagen
Fristen spielen in der Fertigungsindustrie eine größere Rolle als in den meisten anderen Branchen. Ein verspätetes Handbuch oder Compliance-Dokument kann die Produkteinführung komplett verzögern.
Übersetzungsprojekte können länger dauern als erwartet, insbesondere wenn es sich um Fachtexte handelt oder spezielle Kenntnisse in einem bestimmten Fachgebiet notwendig sind. Und denke einmal an all die zusätzliche Zeit, die für die Koordination der Projektkommunikation, die Beschaffung von Übersetzungsdateien und die Anpassung des Layouts der übersetzten Dokumente aufgewendet wird.
Außerdem besteht der Druck, enge Fristen für ein Übersetzungsprojekt einzuhalten, selbst wenn es sich um ein anspruchsvolles Projekt handelt, fast immer. Das erhöht die Arbeitsbelastung der Übersetzer:innen und das Fehlerrisiko.
- Ein gut durchdachter Workflow hilft dir dabei, sicherzustellen, dass alle Beteiligten ihre Ergebnisse pünktlich liefern und der termingerechte Start der internationalen Kampagne gewährleistet ist. Ganz ohne Verzögerungen.
Wie du ein erfolgreiches Übersetzungsprojekt planst und managst: 6 Best Practices
Nun weißt du, wie ein gutes Übersetzungsmanagement zum Erfolg all deiner Marketingkampagnen beitragen kann. Bei der Gestaltung des Projekts und dem Aufbau des Übersetzungsworkflows spielen alle Aspekte eine Rolle.
Hier haben wir 6 Best Practices zusammengestellt, die dir helfen, die Effizienz deiner Übersetzungsprojekte zu maximieren.

1. Lege den Projektumfang und die Anforderungen fest
Diesen Schritt solltest du nicht überspringen. Die Festlegung klarer Projektziele und die sorgfältige Prüfung der Projektanforderungen unterstützen dich dabei, eine effektive Strategie für die Durchführung von Übersetzungen zu entwickeln. Die Definition des Projektumfangs und der Anforderungen ist für den Erfolg in der Übersetzungsbranche von entscheidender Bedeutung.
Stelle sicher, dass du den Projektumfang und die wesentlichen Leistungskennzahlen des Projekts festgelegt hast:
- Informiere das Übersetzungsteam über die wichtigsten Aspekte des Projekts, wie beispielsweise die Ausgangssprache, die Zielsprache(n), die Art des Inhalts (Handbuch, Datenblatt, Katalog), die Wortzahl und den Komplexitätsgrad.
- Lege die wichtigsten Deliverables fest. Wie viele Übersetzungsdateien sind notwendig? Mit welchen Formaten arbeitest du? Erkläre dem Team, das die Übersetzungsarbeit übernimmt, was du bei der Abgabe konkret erwartest.
- Gib einen Ausblick auf die Leistungskriterien. Lege die KPIs fest, anhand derer du die Leistung des Teams bewertest.
- Lege das Projektbudget und den Zeitplan fest. Sobald du den Umfang des Übersetzungsprojekts und die Erwartungen der Beteiligten kennst, lege fest, wie lange es dauert und wie viel es kosten wird.
Bonustipp: Wenn es dir schwerfällt, einen realistischen Zeitplan für das Übersetzungs- oder Lokalisierungsprojekt festzulegen, versuche doch einmal, das Projekt in kleinere Aufgaben zu unterteilen. Gliedere das Projekt und schätze den Zeitaufwand sowie die erforderlichen Ressourcen für jede Aufgabe ab. Das ist eine effektive Methode, um einen präzisen Projektzeitplan für das gesamte Übersetzungsteam zu gestalten.
Diese erste Projektphase erfordert einen ständigen Austausch mit den Beteiligten. Beziehe sie in die Diskussion und die Planung ein. Für einen reibungslosen Übersetzungsprozess, eine gute Kommunikation im Team und die termingerechte Fertigstellung des Projekts ist es entscheidend, dass alle auf dem gleichen Stand sind.
So gewinnst du die Zustimmung aller Stakeholder:
2. Wähle aus, wer sich um das Übersetzungsmanagement kümmert und lege die Projektverantwortlichkeiten fest
Wenn du den Projektumfang und die Anforderungen im Blick hast, fällt es dir leichter, ein Team aus Fachleuten zusammenzustellen, um das Projekt erfolgreich umzusetzen.
Wenn du deine Übersetzungen lieber an eine Übersetzungsagentur auslagerst, denk daran, dass du möglicherweise nur begrenzte Kontrolle über den Übersetzungsprozess hast. Wenn du dich für eine Übersetzungsagentur entscheidest, mit der du zusammenarbeiten möchtest, solltest du im Vorfeld klären, inwieweit du in das Projekt eingebunden werden kannst. Erkundige dich außerdem, wie der ausgewählte Übersetzungsdienstleister dich über den Projektfortschritt auf dem Laufenden halten wird.
Wenn du das Projekt nicht an einen Dritten überträgst, solltest du zunächst einen fest zugewiesenen Projektmanager (oder mehrere, je nach Umfang deines Projekts) benennen. Diese Person wird die meisten Aufgaben übernehmen, darunter:
- die Planung und Leitung des gesamten Projekts
- die Förderung der internen und externen Projektkommunikation
- die Entwicklung und Umsetzung von Workflows
- die Verwaltung der Projektdokumentation usw.
Mit einer Software für das Übersetzungsmanagement wie Redokun erledigst du diese Schritte ganz einfach selbst. Mit Redokun weist du Rollen zu, kommunizierst mit deinem Team, koordinierst Übersetzungsaufgaben und speicherst all deine Dokumente an einem Ort.
Hier sind zwei Screenshots, die zeigen, wie du den Fortschritt deiner Projekte auf Redokun einsiehst:

3. Finde die richtigen Leute für dein Übersetzungsteam
Je nach Umfang des Übersetzungs- oder Lokalisierungsprojekts musst du möglicherweise mit mehreren Übersetzer:innen zusammenarbeiten, um verschiedene Sprachen abzudecken.
Neben Projektmanager:innen sind für Übersetzungsprojekte in der Regel Übersetzer:innen, Lektor:innen, Korrektor:innen und Fachexpert:innen gefragt. Deine Teammitglieder sind das Herzstück des gesamten Übersetzungsprozesses. Wähle daher mit Bedacht. Insbesondere bei der Übersetzung von Dokumentationen für die Fertigungsindustrie solltest du Übersetzer:innen bevorzugen, die sich in deiner Branche auskennen. Ein Linguist ohne technischen oder branchenspezifischen Hintergrund wird Fachbegriffe mit größerer Wahrscheinlichkeit falsch übersetzen.
Hier findest du unseren Leitfaden zu den besten Anlaufstellen für Sprachexpert:innen.
Du kannst freiberufliche Teams oder Übersetzungsagenturen beauftragen. Die Entscheidung liegt ganz bei dir. Das Wichtigste ist, dass du darauf achtest, erfahrene, gut ausgebildete Übersetzer:innen zu beauftragen, die die folgenden Kriterien erfüllen:
- Die Ausgangs- oder Zielsprache ist ihre Muttersprache und/oder sie verfügen über ausgezeichnete Kenntnisse in beiden Sprachen.
- Sie besitzen Fachwissen in deiner Branche oder sogar in einem verwandten Tätigkeitsfeld.
- Sie haben alle erforderlichen Qualifikationen und gute Referenzen.
- Sie sind mit deinem Qualitätssicherungsprozess vertraut (oder bereit, sich damit vertraut zu machen).
Sobald du das Team zusammengestellt hast, weise jedem Teammitglied Aufgaben zu. Die Aufgaben und Anforderungen sollten konkret sein und klare KPIs aufweisen. So stellst du sicher, dass alle genau wissen, was sie zu tun haben und wie sie zum Übersetzungsprojekt beitragen.
4. Wähle eine Übersetzungsmanagementsoftware, um den Prozess zu optimieren
Viele Marketingteams sind aufgrund eines hybriden Workflows nach wie vor auf manuelle Prozesse angewiesen, um Übersetzungsprojekte über verschiedene Kanäle hinweg zu koordinieren. Wenn das auch bei dir so ist, spart dir die richtige Übersetzungsmanagement-Software Stunden an Arbeit für jedes Projekt.
Wenn du beispielsweise schon einmal wochenlang übersetzte Texte per Copy and Paste wieder in PDF-Dateien eingefügt oder Excel-Tabellen manuell bearbeitet hast, wird es dich freuen zu erfahren, dass es eine einfache Lösung gibt, mit der du übersetzte Dateien auf Knopfdruck neu erstellen kannst.
Ein Übersetzungsmanagement-System (TMS) ist eine Software, mit der du deine Übersetzungsprozesse automatisieren, koordinieren und organisieren kannst – von der Inhaltserstellung über die Übersetzung bis hin zur Veröffentlichung.
So setzt du ein TMS wie Redokun während des Übersetzungsprojekts ein:
- Automatisiere manuelle Aufgaben, die sonst viel Zeit in Anspruch nehmen. Nie wieder Copy and Paste von einer Seite auf die andere oder in Dutzenden von Dokumenten nach der richtigen Übersetzung suchen.
- Übersetze mehrere Dateiformate mit einem einzigen Übersetzungstool. Je nachdem, welche Inhalte du übersetzt (Marketingmaterialien, juristische Dokumente, Handbücher usw.), arbeitest du möglicherweise mit unterschiedlichen Dateiformaten. Ein hochwertiges TMS kann verschiedene Dateitypen verarbeiten, darunter InDesign, PowerPoint, Word und weitere, und dabei die Gestaltungselemente beibehalten, während du den Text übersetzt.
- Behalte Layouts und Formatierungen automatisch bei: Sorge dafür, dass alle Übersetzungen das gleiche Format wie das Original beibehalten, anstatt Text per Copy and Paste manuell in die DTP-Oberfläche einzufügen.
Wenn du auf der Suche nach maschineller Übersetzung bist, um sie mit deinem TMS zu kombinieren, lies dir unseren Leitfaden zu den besten Programmen für die maschinelle Übersetzung in der Fertigungsindustrie für KMU durch.
Zunehmend ziehen Projektmanager:innen für die ersten Entwürfe eines Projekts neben herkömmlichen maschinellen Übersetzungssystemen auch KI-Chatbots (ChatGPT, Features von DeepL) in Betracht. Sie können auch die Übersetzung von technischen Inhalten für Kunden beschleunigen und den Tonfall auf Wunsch anpassen, behalten jedoch die Dokumentformatierung nicht bei und können bei umfangreichen Handbüchern zu uneinheitlichen Ergebnissen führen. Daher sollten sie im Projektplan am besten als Hilfe beim Verfassen von Entwürfen gesehen werden und nicht als Ersatz für die nachfolgende Qualitätssicherung. Lies dir gerne unseren Leitfaden zur KI-Übersetzung und sinnvollen Anwendungsfällen durch.
So denkt Pia Andresen, Marketingkoordinatorin, über die automatische Formatierungsfunktion von Redokun:
- Speichere und organisiere alle Übersetzungsdateien in der Cloud. Verwalte alle Übersetzungsdateien an einem sicheren digitalen Ort und passe die Zugriffseinstellungen individuell an.
- Bringe deine internen Mitarbeiter:innen und das Team im Homeoffice an einem Ort zusammen. Ein gutes TMS ist zudem eine umfassende Plattform für die Zusammenarbeit, über die du sowohl mit internen als auch mit externen Teammitgliedern in Kontakt bleiben kannst. Du musst deine Projektkommunikation nicht in einer anderen Software oder auf einer anderen Online-Plattform abwickeln.
- Nutze die maschinelle Übersetzung für schnellere und qualitativ hochwertigere Übersetzungen. Greife auf moderne computerunterstützte Übersetzungstools zu, um die Arbeit zu beschleunigen und gleichzeitig die Qualität der Inhalte zu verbessern. Mit Redokun kannst du Google Translate, DeepL und ChatGPT nutzen, um genaue Übersetzungsvorschläge zu erhalten, die beste Option für verschiedene Segmente auszuwählen und sogar ganze Dokumente vorzuübersetzen.
Die Liste ließe sich endlos fortsetzen. Einige Übersetzungsmanagementsysteme verfügen zudem über zusätzliche, nicht unbedingt notwendige Features, mit denen du den Übersetzungsworkflow noch weiter optimieren kannst. Wenn du das TMS zum ersten Mal nutzt und nicht weißt, wie du die beste Software für die Anforderungen deines Projekts auswählen sollst, lies dir unseren ausführlichen Leitfaden zu den besten Übersetzungsmanagementsystemen durch, die auf dem Markt erhältlich sind.
Bonustipp: Stelle sicher, dass das TMS deiner Wahl auch für Teammitglieder geeignet ist, die noch nie zuvor Übersetzungssoftware verwendet haben. Andernfalls läufst du Gefahr, zu viel Zeit mit der Einarbeitung des Teams in das neue Tool zu verbringen. Angesichts dieser möglichen Herausforderung hat Redokun ein intuitives, einsteigerfreundliches TMS entwickelt, mit dem du sofort loslegen kannst – ganz ohne professionelle Schulung.
Was Kenni Andersen von Redokun hält:
Das liebe ich daran: Es funktioniert einfach. Es ist so einfach. Es sind nicht viele Schritte nötig. Sobald du eine Datei hochgeladen hast, ist alles ganz unkompliziert.
5. Erstelle ein Protokoll für die Qualitätssicherung
Sei darauf vorbereitet, Übersetzungen mehrmals Korrektur zu lesen, zu überarbeiten und zu überprüfen. Am Ende sollten Inhalte entstehen, die sich für deine Zielgruppe im neuen Markt ganz natürlich anfühlen – und dafür braucht es im QA-Prozess viel Liebe zum Detail. In diesen Prozess solltest du das gesamte Team einbeziehen, einschließlich Übersetzer:innen und Fachleute.
Um eine reibungslose und produktive Qualitätssicherung zu gewährleisten, solltest du eine Übersetzungsmanagementsoftware wählen, mit der dein Team in verschiedenen Rollen gleichzeitig an Übersetzungsdateien arbeiten kann. Genau zu diesem Zweck bietet Redokun die gemeinsame Echtzeitbearbeitung von Übersetzungen. Bei Fragen können deine Teammitglieder einfach Kommentare hinterlassen, um bestimmte Übersetzungssegmente zu kennzeichnen, bei denen sie Hilfe benötigen.

Achte bei der Qualitätssicherung besonders auf folgende Aspekte des übersetzten Inhalts:
- Grammatik und Rechtschreibung
- Kulturelle Relevanz und Angemessenheit
- sachliche Richtigkeit
- einheitliche Terminologie
Wenn dein QA-Team alle oben genannten Punkte abgehakt hat, kannst du sicher sein, dass dein Review-Prozess abgeschlossen ist. Und schon sind die übersetzten Inhalte bereit für die Freigabe.
Manchmal müssen Inhalte in der Ausgangssprache aktualisiert werden. Das Ergebnis ist eine Kettenreaktion, bei der auch mehrere Übersetzungen bearbeitet werden müssen. Schon eine kleine Änderung an einer Originaldatei kann dann den Projektzeitplan durcheinanderbringen.
Mit der Schnelle Aktualisierungen-Funktion von Redokun kannst du einfach die neueste Dokumentversion in den Online-Editor hochladen. Sie erkennt automatisch die neuen Textabschnitte und hebt sie hervor. Das spart deinem Team jede Menge Zeit und Mühe. Der bisherige Übersetzungsfortschritt bleibt trotzdem erhalten.
Hier ist ein Video, das zeigt, wie die Überarbeitung mit Redokun funktioniert und wie du Inhalte schnell für mehrere Sprachen änderst:
6. Verwende Translation Memorys und ein Glossar für eine einheitliche Terminologie über Projekte hinweg
Eine der besten Möglichkeiten, die Qualitätssicherung zu verbessern, ist der Einsatz von Translation Memorys (TMs). Mit diesem Tool können Übersetzer:innen mühelos einheitliche Übersetzungen erstellen.
Kurz gesagt: Das TM ist eine digitale Datenbank, in der alle Übersetzungen gespeichert werden, die du bisher angefertigt hast. Es ermöglicht dir, bereits vorhandene Übersetzungen in neuen Dokumenten wiederzuverwenden und Übersetzungsvorschläge automatisch auf identische oder ähnliche Segmente im laufenden Übersetzungsprojekt anzuwenden.
Die meisten Übersetzungsmanagementsysteme verfügen über ein integriertes Translation Memory. In Redokun kannst du die TM-Funktion sogar nutzen, um vorzuübersetzen. Damit lassen sich alle Segmente in einem neuen Dokument, die mit früheren Übersetzungen übereinstimmen, sofort mit präzisen Vorschlägen ausfüllen. Noch bevor dein Team mit der Arbeit beginnt.
Insbesondere für die Terminologie der Fertigungsindustrie sorgt die Kombination aus Translation Memory und einem speziellen Glossar dafür, dass Produktnamen, Nummern und Sicherheitshinweise in allen Dokumenten und für alle Märkte einheitlich sind. Erfahre, wie du ein Glossar aufbaust.
Du bist dir nicht sicher, ob du ein Translation Memory oder ein Glossar benötigst – oder vielleicht sogar beides? Finde heraus, worin sie sich unterscheiden.
Hier ist ein kurzes Video, in dem erklärt wird, wie Translation Memorys in Redokun funktionieren:
Der größte Vorteil von Translation Memorys besteht darin, dass sie umso effizienter werden, je häufiger man sie nutzt. Je mehr übersetzte Inhalte du deiner individuellen TM-Datenbank hinzufügst, desto mehr Übereinstimmungen liefert das Übersetzungstool für neue Übersetzungsprojekte.
Mit anderen Worten: Je stärker du das TM nutzt, desto weniger Arbeit haben deine Übersetzer:innen. Das Tool übernimmt die meisten Segmente, sodass deine Übersetzer sich nur um die neuen Inhalte kümmern müssen.

Wenn du eine Datei zur Übersetzung bei Redokun hochlädst, kannst du die Vorübersetzung nutzen, um Segmente automatisch auszufüllen, deren Quelltext mit dem aus früheren Projekten identisch ist.

Übersetzer:innen können während des Übersetzens auch Vorschläge für Segmente erhalten, bei denen der Quelltext entweder identisch oder ähnlich ist.
Bonustipp: Investiere in die Erstellung eines Styleguides und eines Übersetzungsglossars für deine Projekte. Die ultimative Anlaufstelle für Linguist:innen, Übersetzer:innen, Lektor:innen und andere Teammitglieder, die sie hinzuziehen können, wenn sie Zweifel an der Genauigkeit einer Übersetzung haben.
Sieh Redokun in Aktion
Neugierig, wie diese Features in Redokun aussehen?
Zu diesem Zweck haben wir eine interaktive Demo erstellt, die dir zeigt, wie Redokun dabei helfen kann, Marketinginhalte dreimal schneller zu übersetzen:
FAQs
Was ist Übersetzungsmanagement?
Zum Übersetzungsmanagement gehört die Steuerung und Überwachung der Übersetzung verschiedener Dateiformate und Dokumente.
Wie läuft das Übersetzungsmanagement ab?
Der Ablauf eines Übersetzungsprojekts kann von Unternehmen zu Unternehmen variieren, allein schon aufgrund firmeninterner Unterschiede. Manche Teams übersetzen Dokumente lieber intern, andere wiederum arbeiten mit Übersetzungsagenturen zusammen. Ein Übersetzungsprojekt ist im Grunde ein mehrstufiger Prozess, bei dem Inhalte für jede Zielsprache übersetzt, überprüft und redaktionell bearbeitet werden.
Wie sollten Fertigungsunternehmen Übersetzungsprojekte für technische Dokumentationen abwickeln?
Es gelten dieselben Grundprinzipien – klarer Umfang, das richtige Team, Qualitätssicherung und Tools zur Gewährleistung der Einheitlichkeit. Bei der Dokumentation in der Fertigungsindustrie kommen jedoch zwei zusätzliche Anforderungen hinzu: Die Übersetzer:innen müssen über Fachkenntnisse der Branche verfügen und der Qualitätssicherungsprozess muss Fehler in sicherheitskritischen Inhalten bereits vor der Abgabe erkennen – und nicht erst danach. Ein Glossar und ein Translation Memory, die speziell auf die Produktterminologie zugeschnitten sind, sind für Übersetzungen in der Fertigungsindustrie in großem Umfang unverzichtbar.
Zusammenfassung
Ein effektives Übersetzungsmanagement ist unerlässlich, wenn dein Fertigungsunternehmen in neue Märkte expandiert – in Europa und darüber hinaus.
So wird sichergestellt, dass die technische Dokumentation in allen Sprachen korrekt und einheitlich bleibt, während das Team Zeit spart und das Risiko kostspieliger, sicherheitsrelevanter Übersetzungsfehler verringert wird. Wenn du deinen Übersetzungsprozess optimierst und die richtige Technologie nutzt, steigerst du am Ende die Kundenzufriedenheit, erhöhst den Gewinn und erschließt selbstbewusst neue Märkte.
Probier Redokun für deine nächsten Projekte – egal wie groß oder klein. Starte noch heute die 14-tägige kostenlose Testphase und überzeuge dich selbst davon, wie gut es für die Dokumentation der Fertigungsindustrie funktioniert.
Das war es für heute. Bis zum nächsten Mal!
Stefano





